Hier möchte ich mal eine neue Variante zeigen, wie man ganz einfach Socken aus Schurwolle flicken kann.

Dazu nehme ich eine Nadelfilznadel, einen kleinen Putzschwamm und eine Hand voll gewaschene Schurwolle.

Coburger Fuchsschaf

 

 

Bergschaf

 

 

Zwartblesschaf

 

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Wikingerhort Fingerweben

 

Fingerweben....
die einfache Form von Bändchenweben.


Ausgangspunkt ist ein langer Stock (fest in der Erde gesteckt) oder Tischbein (Zeltstange, Stuhl...). Die Fäden sind pflanzengefärbte Schurwolle in verschiedenen Farben.

Da es keinerlei Informationen im Internet und auch keine Bücher gibt kann man die verschiedenen Muster nur durch Versuche selber erarbeiten.
Also der Stock ist fest. Nun binden wir 7 lange, verschieden farbige Fäden so an den Stock, daß sie doppelfädrig hängen. Die Enden jeden Fadens werden nun verknotet, sodaß wir Schlaufen haben, in die wir die Finger stecken können.

Wir haben die Erfahrung gemacht, daß uns das weitere Vorgehen (Reiten) leichter fällt, wenn wir mit den Fingern von oben in diesen Schlaufen stecken. Dabei halten wir die Schlaufen ein wenig mit dem oberen Fingerglied fest und durch den Abstand zum Stock auch sehr stramm.

Das Weben geht nun so, daß man die Fäden so mit den Fingern aufnimmt, daß der rechte Zeigefinger frei ist und den ersten Schritt machen kann.

Auf der linken Hand liegen die Fäden auf dem kleinen Finger, dem Ringfinger, dem Mittelfinger und dem Zeigefinger (4 Fadenschlaufen). Auf der rechten Hand auch vom kleinen Finger ausgehend die anderen 3 Fadenschlaufen.

Mit dem rechten Zeigefinger ziehen wir nun den Faden des linken kleinen Fingers durch die Schlaufe des linken Ringfingers und halten diesen Faden auf dem rechten Zeigefinger. Der linke kleine Finger hat jetzt keinen Faden mehr
Jetzt reiten die Finger der linken Hand jeweils um eine Fadenschlaufe weiter, sodaß alle Finger wieder wie in der Asgangsposition besetzt sind.

Den Vorgang wiederholen wir jetzt mit dem linken Zeigefinger. Wir ziehen den Faden des rechten kleinen Fingers durch die Fadenschlaufe des rechten Ringfingers.

Nach jedem Durchgag ziehen wir die so verkräuzten Fäden stramm in dem wir die Arme vor uns ausbreiten.

Den Arbeitsgang so oft wiederholen bis die Fäden zu kurz sind.
Die Enden Fest verknoten, damit sich das Band nicht wieder auflöst.
So entstandene Bänder haben wir als Zierborten auf unsere Tunikas genäht.

 

Haarnetze knüpfen in der Sprangtechnik.

 

Srangrahmen

Beginnen wir mit dem Ältestem, einem Model aus dem antiken Griechenland. Ich habe einmal versucht die Abbildung auf einer Vase in eine einfache Skizze zu übertagen. Dieser Rahmen ist etwa 1 Meter hoch und wurde wie auf dem Bild abgebildet auf dem Schoß gehalten.a er auf die Knie aufliegt sind vermutlich breite, eventuell gepolsterte Füße an dem Gestell angebracht. Mindestens eine der Querstangen muss beweglich gewesen sein. Ich habe es jetzt so interpretiert, dass es die untere ist in dem an einer festen Querstange noch eine weitere Stange durch Bänder fest gebunden ist. Dem entsprechend ist es wahrscheinlich, dass die oberste Stange nur hinein geschoben war und leicht wieder heraus gezogen werden konnte um einen schönen Abschluss des Gewirks zu ermöglichen. Es ist auch möglich, dass es ein fester Rahmen mit 2 variablen Querstangen ist (siehe Osebergrahmen). Auf diesem Rahmen sind nur kleinere Spranggewirke möglich.

Text und Bilder: Frauke

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